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Dissertationsvorhaben Vorlage

Vorgaben bei der Erstellung der Dissertation

Die Dissertation kann als Dissertationsschrift oder in publikationsbasierter Form vorgelegt werden und vor Einleitung des Prüfungsverfahrens ganz oder teilweise veröffentlicht sein. Für den Aufbau der Dissertation als Dissertationsschrift oder in publikationsbasierter Form gilt Anlage 2 der Promotionsordnung vom 03.12.2014.

Die Dissertation ist in deutscher oder englischer Sprache abzufassen (eine andere Sprache kann der Promotionsausschuss gestatten).

Leider können wir aufgrund der anhaltenden krankheitsbedingten Personalausfälle Ihre Dissertation zurzeit nicht vorab überprüfen, so dass wir bitten, auf die Zusendung der Dissertation als pdf-Datei zu verzichten.


Allgemeine Formatvorgaben (geltend für alle Promotionsordnungen):

  • Maschinenschrift

  • DIN A4

  • ohne Lochung

  • in Klemmbindern (fester Einband, herausnehmbare Seiten)

  • einseitige Beschriftung

  • Schriftgröße Text 12, Überschriften 14

  • Seitenzahlen in Fußzeile mittig

  • Zeilenabstand 1,5-fach

  • Seitenrand  3 cm (rechts/links) bzw. 2,5 cm (oben/unten)

  • 4-fache Ausfertigung der Dissertationsschrift.


Titelblatt:

Dieses muss entsprechend der Anlage 3 (Word-Vorlagen zu den Titelblättern finden Sie hier: Medizin, Zahnmedizin, Theoretische Medizin) der Promotionsordnung vom 03.12.2014 angefertigt werden. Die Absätze und Schriftgrößen dürfen nicht verändert werden.

Der Titel der Dissertation darf vier Zeilen nicht überschreiten.

Die Verwendung des Universitätssiegels oder Universitätslogos ist nicht gestattet!

Aufzunehmen sind die Institution, in welcher die Doktorarbeit angefertigt wurde entsprechend Struktur laut Anlage 6 (Struktur von Fachbereich Medizin und Universitätsklinikum) der Promotionsordnung vom 03.12.2014, sowie der Name der/des Direktorin/Direktors bzw. Leiterin/Leiter dieser Institution (ist ggf. nicht identisch mit Ihrer Doktormutter/Ihrem Doktorvater). Beispiel für die Schreibweise: Prof. Dr. Thomas Klingebiel.

Das Titelblatt darf keine Seitenzahl tragen.


Seite 2:

Diese ist entsprechend Anlage 4 der Promotionsordnung vom 03.12.2014 zu erstellen.

Der Dekan (Prof. Dr. Josef Pfeilschifter) sowie die/der Referentin/Referent (= Ihre Doktormutter/Ihr Doktorvater) (z.B. Prof. Dr. Thomas Klingebiel; PD Dr. Helmut Wicht) sind bereits aufzuführen. Die Angaben zum Korreferenten sowie zum der Tag der mündlichen Prüfung sind freizulassen und werden nach der Disputation ergänzt.


Inhaltsverzeichnis:

Der Text soll linksbündig, die Seitenzahlen rechtsbündig ausgerichtet werden.

Auch die Zusammenfassungen (deutsch und englisch), der Lebenslauf sowie die schriftliche Erklärung müssen im Inhaltsverzeichnis ausgewiesen werden.

Das Inhaltsverzeichnis soll gleich der Seite 2 nachgestellt werden (mit Ausnahme von Widmungen).


Zusammenfassung:

Die Dissertation muss eine Zusammenfassung in deutscher und englischer Sprache enthalten, die außer der üblichen Inhaltsangabe die Zielrichtung der Arbeit sowie die Bedeutung der erzielten Resultate verständlich darstellt. Beide Zusammenfassungen sind Bestandteil der wissenschaftlichen Arbeit und sind mit zu bewerten.

Die Zusammenfassungen sollten in der Regel einen Umfang von jeweils zwei DIN A4-Seiten nicht überschreiten. Abweichungen von dieser Vorschrift müssen zuvor vom Promotionsausschuss genehmigt sein, die u.U. zu einer erheblichen Verzögerung in der Bearbeitung des Antrags auf Zulassung führen kann.


Literaturverzeichnis:

Das Literaturverzeichnis ist nach den Zitationsregeln des Journal of the American Medical Association anzulegen.


Lebenslauf:

Am Ende der Dissertation ist ein Lebenslauf in deutscher Sprache einzufügen, der auch die Wohnungs- und Heimatanschrift beinhaltet.

Einen identischen Lebenslauf reichen Sie zusammen mit Ihrem Antrag auf Zulassung zur Doktorprüfung ein.

Bitte datieren und unterschreiben Sie den Lebenslauf handschriftlich.


Schriftliche Erklärung:

Diese ist entsprechend Anlage 5 der Promotionsordnung vom 03.12.2014 zu erstellen.

Bitte nehmen Sie keine inhaltlichen oder formalen Veränderungen an der schriftlichen Erklärung vor.

Die Nennung Ihrer/s Betreuerin/Betreuers und/oder Unterstützenden ist in der Schreibweise [Prof. Dr./PD Dr./Dr. Vorname Nachname] anzugeben.

In die Auflistung der veröffentlichten Ergebnisse der Arbeit dürfen nur bereits gedruckte oder bereits zum Druck angenommene Publikationen/Manuskripte eingetragen werden, ansonsten entfallen die beiden unteren Absätze ab "Vorliegende Ergebnisse" bis "Einreichungsjahr".

Bitte beachten Sie bei der Auflistung der Publikationen/Manuskripte die vorgegebene Reihenfolge der Angaben.

Das Exposé zu einer Dissertation

»Na dann schreiben Sie mal ein Exposé und reichen es mir herein. Ich werde mir die Sache dann überlegen. Auf Wiedersehen!«

Wer das hört, hat den Anfang schon einmal geschafft. Aber das sagt er so leicht, der Prof. Was ist schon ein Exposé? Was soll drin stehen? Wie lang muss es sein? Man will die Diss schließlich erst noch schreiben …

Wer in dem obigen Gespräch gleich einhakt und den Professor nach seinen persönlichen Vorstellungen fragt, ist schon einmal einen großen Schritt weiter, denn eine verbindliche Form für Exposés gibt es nicht.

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Ansonsten hilft es, sich erst einmal den Zweck des Exposés klarzumachen:

Das Exposé soll darstellen, was Sie wie und warum untersuchen wollen.

Verbindliche Antworten auf die Grundfragen Ihrer Dissertation werden in der Regel noch nicht erwartet, dazu müssen Sie ja noch forschen, und sonst würde das Schriftstück nicht Exposé, sondern Doktorarbeit heißen. Das gilt nicht nur für Exposés zur Vorlage bei Ihrem Doktorvater, sondern ebenso bei denen, die für die Bewerbung um ein Stipendium vorzulegen sind. Die mir bekannten Exposés - durchweg zu juristischen Themen - hatten einen Umfang von 10 - 20 Seiten.

Direkt zu den Muster-Exposés für eine Doktorarbeit …

Vorschlag für Aufbau und Gliederung eines Exposés

Orientiert man sich an dieser Ausgangsfrage, so hilft das nachfolgende Schema, das Juliane Sauer vorgeschlagen hat:

  • Fragestellung und Zielsetzung (»Diese Dissertation soll einen Beitrag leisten zur Diskussion um …«)
  • Persönliches Erkenntnisinteresse und etwaige Vorarbeiten
  • Forschungsstand
  • Problemstellung
  • Vorläufige Auswertungsgesichtspunkte der Quellen
  • Methodik
  • Quellenlage (Welche Untersuchungen existieren bereits?)
  • Vorläufige Gliederung (Welche Untersuchungsschritte sind geplant?)
  • Bibliographie

Sehr ausführliche Hinweise gibt es in einer Broschüre, die die Universität Gesamthochschule Kassel zum kostenlosen Download anbietet.

Muster für ein Exposé

Das Exposé für meine eigene (juristische) Doktorarbeit musste einen zeitlichen Arbeitsplan beinhalten, ich habe es als Muster ohne Anspruch auf Richtigkeit einfach mal wieder hervorgekramt und hier eingestellt. Es beinhaltet:

Falls Sie Ihr Exposé zu Demonstrationszwecken ebenfalls zur Verfügung stellen könnten, so würden Sie damit vielen Nutzern dieser Seite einen großen Gefallen tun. Von Interesse sind insbesondere eher naturwissenschaftliche Themen. E-Mail schicken …

Ideenklau beim Exposé?

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Gelegentlich äußern potentielle Doktoranden die Sorge, dass es bei der Einreichung eines Exposés oder gar einer fertigen Dissertation zum Diebstahl geistigen Eigentums kommen könne. Als Beispiel wird die Vergabe der im Exposé beschriebenen Arbeit an einen anderen oder die Verarbeitung in eigenen Artikeln des Professors genannt.
In Betracht kommt aber - aus der anderen Richtung gesehen - sicher auch der Fall, dass man den Themenvorschlag des einen Professors bei einem anderen als eigene Idee einreicht.

In der Rubrik Anfangen / Thema finden wird darauf hingewiesen, dass vermeintlich gleiche Arbeiten sich meist doch noch hinreichend unterscheiden. Daher dürfte es nicht zum akademischen Super-GAU, der Ablehnung wegen (vermeintlich) fehlender eigener wissenschaftlicher Leistung des ehrlichen Forschers kommen.

Fälle von Ideenklau beim Exposé sind hier bislang nicht bekanntgeworden, obwohl ich seit dem 25. März 2004 um die Meldung von Verdachtsfällen bitte. Falls Sie doch andere Erfahrungen gemacht haben, teilen Sie mir dies bitte mit (E-Mail schicken … ). Selbstverständlich wird Ihre Mitteilung absolut anonym behandelt, es werden garantiert keinerlei personenbezogenen Daten an Dritte weitergegeben. Die Fälle sollen im Rahmen dieser Seite kurz geschildert und so anonymisiert werden, dass kein Rückschluß auf Personen, Fachgebiete oder Themen möglich sind.

Weiterführende Links zum Expose

Äußere Form des Exposés: Binden, heften oder doch nur lochen?

Im Forum gibt es dazu einen Diskussionsbeitrag: Expose - gelocht, geheftet, gebunden?. Kernansatz: Den potentiellen Adressaten bzw. dessen Sekretariat fragen.

Gefunden bei https://doktorandenforum.de.